Dvořák "Stabat Mater" - unsere Solisten


REBEKKA MAEDER,  Sopran
Die Sopranistin Rebekka Maeder, geboren und aufgewachsen in Bern, studierte Gesang an den Hochschulen für Musik und Theater in Biel und Zürich. Zusätzlich erhielt sie zahlreiche wichtige Impulse an verschiedenen Meisterkursen. Sie arbeitet als
freischaffende Opern- und Konzertsängerin im In- und Ausland und war an verschiedenen Häusern wie in Köln, Bern und Biel zu hören. Zudem gastiert sie regelmässig an Opern- und Operettenbühnen sowie an Festivals, u.a. in der Schlossoper Hallwyl,
der Sommeroper Selzach oder der Gartenoper Langenthal. Zu ihren wichtigsten Partien gehören die Königin der Nacht (Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni), Adina (L'elisir d'amore), Martha, Gräfin Mariza, Liza (Land des Lächelns) und Hanna Glawari (Die lustige Witwe).
Neben der Opernbühne ist das Konzertpodium ein wichtiger Bestandteil ihres Schaffens. Rebekka Maeder ist als gefragte Konzertsängerin im In- und Ausland engagiert, u.a. in den Sopranpartien der grossen Oratorien und Messen von Bach,
Brahms, Dvorak, Händel, Haydn, Mendelssohn, Mozart und Rossini.

 

 

SUSANNE GRITSCHNEDER, Alt
Susanne Gritschneder wurde in München geboren, schloss ihr Gesangsstudium bei E.Glauser in Bern ab und erhielt wichtige Impulse in Meisterkursen bei  Fassbaender, Thomas Hampson u.a.Sie war Stipendiatin verschiedener Stiftungen in Deutschland und der Schweiz (Kiefer Hablitzel u.a.), Preisträgerin des Gesangswettbewerbs der R.Strauss Gesellschaft und wurde 2010 zur Nachwuchssängerin der Bühnenvermittlung Deutschland gewählt. 2019 gab S.Gritschneder ihr Debüt an der Oper Frankfurt mit der Fortunata in Madernas Satyricon. Weitere Rollen sang sie in Freiburg i.B., Savona, Lausanne, Leipzig und als Ensemblemitglied des Theaters St.Gallen.  Zahlreiche Konzerte und Liederabende führten sie u.a. zum Yehudi Menuhin Festival nach Gstaad, nach Lodz, Köln, München, Heidelberg und Bern. Ihr Repertoire umfasst die Oratorien von Bach, Händel, Pergolesi, Rossini und Verdi sowie Liederzyklen von Mahler und Wagner.

 


ROLF ROMEI, 
Tenor

Rolf Romei singt seit vielen Jahren grosse Opernpartien, wie Lohengrin, Faust, Idomeneo, Eugen Onegin u.a.  Als Manolis in
The Greek Passion wurde er von Publikum und Presse gefeiert und erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
2018 debütierte er in Hamburg mit Stockhausens 'Donnerstag aus Licht'. In Basel singt er u.a. den Aegisth (Elektra), Pelléas, Percy Shelley (Dotati),Giove/Anfinomo (Monteverdi) und die Meerhexe (Andersens Erzählungen).
Neben der Bühne pflegt Romei eine rege Konzerttätigkeit. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst die grossen Oratorien (Bach, Mozart, Britten, Schubert u.a.m.), Kammermusik und Neue Musik.
Romei studierte in Winterthur und Karlsruhe, ist Gewinner mehrerer Wettbewerbe und Förderpreise, so 1999 des Schweizer Kulturpreises. Wichtige sängerische Impulse erhielt er von Nicolai Gedda und war als lyrischer Tenor an zahlreichen deutschen Opernhäusern und in Madrid und Edinburgh engagiert.

 

 

ROBERT KOLLER,  Bass
Der Bassbariton Robert Koller studierte an der Zürcher Musikhochschule bei László Polgár. 2001 und 2002 erhielt er den Studienpreis des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung, 2003 den Förderpreis Orpheus-Konzerte.
Er ist als Opern-, Konzert- und Liedsänger tätig, wobei die zeitgenössische Musik einen Schwerpunkt bildet. So engagierte ihn die Dresdner Semperoper für Henzes El Cimarrón; mit dem Ensemble Contrechamps interpretierte er Kurtágs... pas à pas – nulle part...
Regelmässig arbeitet Robert Koller mit Heinz Holliger zusammen, er konzertierte aber auch mit
dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon und mit der Capella Reial de Catalunya unter Jordi Savall.
Weitere Auftritte führten ihn in die Berliner Philharmonie und den Wiener Musikverein, zur Styriarte nach Graz, zu den Ittinger Pfingstkonzerten, ans Teatro Colón nach Buenos Aires, an die Alte Oper Frankfurt sowie zum Zürcher Tonhalle-Orchester.