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Pressestimmen

Benjamin Britten: Saint Nicolas Cantata
"Stellenweise grandios: der Orpheus Chor in der Französischen Kirche.
Aufhorchen lässt bereits die Wahl des selten gespielten Werks, dessen subtile Umsetzung wunderbare Momente erzeugt. Sei es die Interaktion des Gesangs auf der Bühne mit den Stimmen, die sich überraschend von der Orgelempore zu Wort melden, die feinfühlige Interpretation des mit zwei Pianisten und reichlich Perkussion originell besetzten Orchesterparts ... der vielschichtige Charakter der Kantate ist allemal in guten Händen ... Besonders eindringlich schliesslich Rolf Romeis Gestaltung der Titel-Partie... Grossartig! Dies gilt ebenso für Passagen, in denen sich Chor- und Solo-Einsätze zu betörenden Klangcollagen verdichten, die ähnlich verdatterte Stille hinterlassen wie der gewaltige Schluss und dafür sorgen, dass der auch dynamisch äusserst differenzierte Konzertabend wohl in manchem Gedächtnis haften bleibt." (Der Bund, 10.12.2011)

Puccini und Dvorakergreifend interpretiert. … Der zahlreiche, altbewährte Stamm von Sängerinnen und Sängern, der Nachwuchsreichtum im Chor und die ausdrucksvollen Tenor- und Bassstimmen führten zu einer herrlichen, selten erlebten Klangfülle und –schönheit. … Die Aufführung gipfelte in einem ergreifenden, das ganze Konzert krönenden Jubelchor. Das Publikum war begeistert.“ (Liechtensteiner Vaterland, 30.5.2011)

„Im „Quoniam tu solus Sanctus“ gelingen schöne klangliche Mischungen mit den Bläsern und kraftvolle dynamische Steigerungen. … In diesem wuchtig instrumentierten Werk beweist der Chor Durchschlagskraft und tolle rhythmische Präzision. Im „Dignare Domine“ sind die „Miserere nostri“-Einwürfe des Chors ergreifend.“ (Der Bund, 28.5.2011)

„Der Schweizer Erstaufführung des 1994 komponierten Oratoriums "Voices of Light"  nimmt sich der Orpheus Chor an und zeigt damit, dass er als einer der besten Chöre auf dem Platz Bern bezeichnet werden darf.“ (Der Bund, 30.1.2010)

„Lupenrein intonierten die Sängerinnen und Sänger die Chorpassagen… Chor, Orchester und Dirigent legten ein breites Spektrum an musikalischen Ausdrucksfacetten an den Tag und gestalteten das Stück zu einem äusserst kurzweiligen Klangerlebnis.“ (Der Bund, 8.6.2009)

„… entfaltet der Chor klar strukturierte und doch fliessende Kantilenen, die keine Spur von Anstrengung vernehmen lassen … Die Sensation liegt im Unscheinbaren. Wer dies vernehmen will, muss sich darauf einlassen und zuhören, was fast so unzeitgemäss erscheint wie Haydns musikalischer Ausdruck.“ (Der Bund, 1.11.2008)

„…Wie unverkrampft und beherzt der Chor und sein Leiter sich dieses Juwels annahmen; das berührte auch das Publikum, wie aus dem warmen Schlussapplaus zu schliessen war…“ (Der Bund, 26.1.2008)

„Es muss nicht immer Haydn, Mozart, Händel, Bach oder Verdi wein. Selbst wenn sich mutige Chöre mit weitgehend unbekannten Partituren auseinander setzen, lassen sich Säle und Kirchen füllen. Eine solch couragierte Tat ist dem Berner Orpheus Chor mit der zweimaligen Widergabe von Hermann Suters 1924 uraufgeführtem Oratorium „Le Laudi di San Francesco d`Assisi“ in der Französischen Kirche Bern gelungen … Da wurde im Klang und in der Diktion Mustergültiges geleistet.“ (Der Bund, 11.7.2007)